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OZEAN

Hörst du das leise Rauschen des Meeres?
Ein Ozean, irgendwo...
weit weg von hier.

Hörst du sein Flüstern?
Die wispernde Stimme,
die dich ruft.

[Komm zu mir... komm zu mir, ich will dich sanft umspülen mit meinen Wellen, dich hüten wie einen Schatz...]

Du setzt einen Fuß ins kühle Nass...
spürst den Sand des Meeresbodens.
Muscheln schneiden sich in deine Haut,
färben das Wasser blutrot.

Ein leichter Schmerz, doch erträglich.
Nicht so unerträglich wie die Schnitte in dir.
Tief verborgen.
Zu schwelenden Narben geworden.
In deinem geschundenen Herz.

Zärtlich fließt der Schaum um deine Beine...
Und du gehst weiter, immer weiter.

Wie tief er doch ist, dieser Ozean.
Wie ein Herz.

Deine Haarspitzen sind bereits feucht.
Die langen dunklen Haare,
hinter denen du dich einst zu verstecken suchtest.
Doch du gehst weiter.

Das klare Wasser bedeckt deinen Mund.
Aus dem nie Worte sprudelten,
wie bei anderen Menschen.
Er war meist still.
Schluckte nur den Schmerz.
Fraß in hinein, schloss ihn weg.

Nun fließt es über Nase und Augen,
die Luft, einst eingesogen, nur aus
Pflichtgefühl.
Entgleitet und lässt Platz für die nächste
arme Seele,
die ihr Herz dem Meer übergeben wird.

Das eiskalte Wasser treibt dich fort,
deinen schlaffen Körper.
Hinaus aufs Meer,
niemand wird in je finden.
Allein geboren wie gestorben.






Deine himmelblauen Augen sind von Tränen erfüllt.
Dunkler Engel,wer hat dir das angetan?
Deine bitteren schwarzen Tränen fallen auf die Erde.
Vor traurigkeit zerbricht, dein kaltes Herz,
wie glas bei frost.
Dein Gesicht,
so weiß und glatt einst gewesen,
doch nun graben sich tiefe, schwarze Furchen,
in deine blasse Haut.
Du bist,von deiner grauen Wolke gefallen,
und dein weißes Kleid befleckt mit tiefrotem blut,
weht im wind zutiefst enttäuscht und doch erleichtert...
ENDLICH IST ES VORBEI!!!
ENDLICH BIST DU FREI!!!




Heute starb der Regenbogen
Die Farben schienen zu schwach
und viel zu weit am Horizont
Er weinte kurz bevor er
im Nebel ertrank

Gerade ging die Sonne unter
obwohl die Augen es sahen
fürchten sie nun die Dunkelheit
Die Hand zittert ungetröstet
in ihrem Versteck neben der Angst

Kann das Lachen der Blumen hören
wie sie auffordern zu lächeln
Verstehe nicht warum sie noch blüh´n
unbekümmert übergeben sie mich
meinem Untergang

Heute ist die letzte Kerze erloschen
Der Verlust des Lichts rauscht wie Gift
in meinem Ohren
Legt Tränen Meeren gleich in meine Augen

Wenn ich noch stehen könnte
in meinem viel zu großen Fußstapfen
die ich hinterließ und in die Zukunft brachte
so würde ich leise umkehren
weil Erinnerungen so furchtbar schmerzen

Wenn ich noch gehen könnte
im Echo meiner Hilferufe
würde ich nie aufhören zu schreien
bis meine Stimme in Heiserkeit verfiele

weil meine Seele verbrennt in ihrer Hitze
weil der Schatz ins Nichts zerfällt

War den Sternen so nah
und immer noch seh ich sie leuchten
hebe ich den Kopf
Doch nun überschwemmt mich
das Gefühl sie nie wieder greifen zu können



verbotene Liebe,
verbotenes Glück,
sehnsucht die keiner versteht..
verbranntes herz..
ein stummer schmerz ,
der in der seele lebt...

verbotene liebe,
verbotenes glück,
verlorene träume...
sie kommen nie mehr,
zurück...
nur verbotene liebe ist alles was bleibt.......